Deutschlandticket €58→€63, Einzel- und Mehrfahrtenkarten steigen um durchschnittlich 4-6% in 5 Bundesländern
Ab Januar 2026 steigen die Preise für den öffentlichen Nahverkehr in wichtigen deutschen Regionen. Bitte prüfen Sie dies im Voraus und passen Sie Ihr Verkehrsbudget an.
Lokale Verkehrsverbünde in fünf deutschen Bundesländern haben Ticketpreiserhöhungen für 2026 angekündigt. Das Deutschlandticket steigt von 58 Euro auf 63 Euro pro Monat, und auch Einzel- und Mehrfahrtenkarten sowie Zeitkarten werden bundesweit teurer.
Deutschlands größter Verkehrsverbund VBB kündigte eine durchschnittliche Preiserhöhung von 6% ab Januar 2026 an.
Beispiel: Berlin-Brandenburg S-Bahn Einzelfahrschein €3,80 → €4,00
Tickets für vom VRR betriebene Verkehrsmittel werden ab 2026 um durchschnittlich 5% teurer.
Die vom VBN betriebenen Dienste in Bremen und Niedersachsen werden um durchschnittlich 5,1% teurer.
In der Region München wird eine durchschnittliche Preiserhöhung von 4% erwartet.
Beispiel: Zonen M und 1 Einzelfahrschein €4,10 → €4,20, Mehrfahrtenkarte €17,80 → €18,70 (€0,90 Erhöhung)
Der MDV, der Dienste in Leipzig und Halle betreibt, führte bereits im August Preiserhöhungen ein. Weitere Verkehrsverbünde werden voraussichtlich in den kommenden Wochen Preiserhöhungen für 2026 ankündigen.
Aktuell (2025)
€58
Ab Januar 2026
€63
€5 monatliche Erhöhung (ca. 8,6% Anstieg)
Das Deutschlandticket wurde 2023 mit 49 Euro pro Monat eingeführt, stieg 2025 auf 58 Euro und wird 2026 auf 63 Euro steigen. Ab 2027 werden Preiserhöhungen nach einem Index festgelegt, anstatt durch Verhandlungen zwischen Bund, Ländern und Verkehrsverbünden.
Die Gesamtbetriebskosten einschließlich Mitarbeitergehälter, Energiekosten und Materialkosten steigen weiter.
Die anhaltende Beliebtheit des Deutschlandtickets bedeutet, dass Verkehrsverbünde weniger Einnahmen aus dem Ticketverkauf erzielen.
Die Kosten für die Wartung und Verbesserung der Infrastruktur zur Bereitstellung sicherer und zuverlässiger öffentlicher Verkehrsdienste steigen.
Ab 2027 werden Preiserhöhungen für das Deutschlandticket nach einem Index festgelegt.
Der Preisindex wird die Personalkosten, Energiekosten und allgemeinen Betriebskostensteigerungen der Verkehrsverbünde über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren widerspiegeln. Dies ermöglicht eine besser vorhersehbare und transparentere Preisgestaltung.
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